04.11.2017 - Novemberkonzert "Spark - die klassische Band“ - Studiobühne Stadttheater

Wir freuen uns über ein Konzerthighlight, dass der Städtische Musikverein Lippstadt gemeinsam mit dem Jazzclub am Samstag, 04.11.2017 um 18 Uhr auf der Studiobühne des Stadttheaters veranstaltet. 

 

Die Formation „Spark - die klassische Band“ gibt dort anläßlich ihre 10-jährigen Bestehens das Jubiläumsprogramm „Yesterday once more“.

 

Besetzung:

Andrea Ritter, Flöte

Daniel Koschitzki, Flöte

Stefan Balazsovics, Violine und Viola

Victor Plumettaz, Violoncello

Arseni Sadykov, Klavier

 

In der Barockzeit war sie eine geachtete Solistin. Heute jedoch gilt die Blockflöte vielen kaum als ernst zu nehmendes Instrument. Wie das? Empirisch hinreichend belegt ist, dass die Mehrheit der Bevölkerung seit Kindergartentagen eine diesbezüglich gespoilerte Musikerfahrung aufweist. Wer vermöchte nicht in den Klagegesang über verstimmte Blockflötenchöre von einst einstimmen? Immerhin gehört es zu den großen kulturellen Leistungen unserer Zeit, das erfahrene akustische Leid selbst in Kunst verwandelt zu haben. Wie sonst wäre das Kursieren so fantasievoller Synonyme wie "Fiepklotz" oder "Blödflocke" erklärbar? Dass man es mit "Klangschnullern" aber durchaus sogar bis zu einem ECHO Klassik-Preis bringen kann, zeigte Spark 2011. Seit nunmehr 10 Jahren tourt die klassische Band durch die Lande, wirbelt mit rockiger Bühnenshow - einem Mix aus New-Classic, Avantgarde und Minimal Music - Konventionen durcheinander. Die fünf Vollblutmusiker taten sich seinerzeit mit der Vision zusammen, Grenzen zwischen E und U sprengen zu wollen. Dank ihres künstlerischen Niveaus und gelebter Leidenschaft, haben sie sich kontinuierlich einen Fan-Kreis aufgebaut, der quer durch sämtliche Altersschichten und musikalische Prägung geht. Das Geheimnis liegt in der authentischen Verschmelzung von Tradition und Innovation. So ist für jeden etwas dabei. Im Kern klassisch, nach außen eigenwillig, unangepasst, bietet Spark experimentierfreudige Programme, ist stets am Puls der Zeit. Im Jubiläumsprogramm zitiert die Band aus bisherigen Bühnenprogrammen sowie aus dem aktuellen "On the Dancefloor". Und soviel steht fest: wenn Spark zu Blockflöten greift, dann werden nicht Flöten fiepen, sondern Funken fliegen, bis die Sohle glüht.

Oktoberkonzert 12.10.2017 Charlotte Illinger Quartett

Charlotte Illinger - Gesang und Komposition
Jerry Lu - Piano
Caris Hermes - Kontrabass
Niklas Walter - Schlagzeug

Zur Eröffnung der Saison 2017/2018 spielt am Donnerstag, den 12.10.2017 das Charlotte Illinger Quartett ab 20.30 Uhr in der Musikgaststätte Werkstatt. Mit dabei ist die Lippstädter Kontrabassistin Caris Hermes. 

 

Charlotte Illinger Quartett:

 

Charlotte Illinger ist Jazzsängerin. Ihre besondere und natürliche Affinität für Swing und Improvisation ist für den Zuhörer ab der ersten Note spürbar. Mit ihrer Stimme versteht sie es, durch ihre lyrische Interpretation von Musik und Text emotionale Tiefe zu schaffen, die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen und zu berühren, mal auf der Sitzkante des Stuhls, mal entspannt zurückgelehnt.

 

An ihrer Seite hat sie eine der aufstrebenden Rhythmusgruppen Nordrhein-Westfalens, bestehend aus Jerry Lu am Klavier, Caris Hermes am Kontrabass und Niklas Walter am Schlagzeug. AIs Gast durfte das seit 2013 bestehende Quartett zum Beispiel bereits Paul Heller (WDR Big Band) begrüßen. 2016 gewinnt das Quartett den ersten Preis beim Haestens Jazz Award.

 

Die vier Musiker lernten sich während des Vorstudiums in Dortmund an der ,,GlenBuschmann-Jazzakademie" kennen und verbrachten danach eine gemeinsame Zeit im ,,Jugend Jazzorchester NRW". Durch ihr langjähriges Zusammenspiel in verschiedensten Formationen sind sie perfekt aufeinander abgestimmt. Dieses Vertrauen ermöglicht das Entstehen wunderbarer Momente. Es macht frei Risiken einzugehen, Wagnisse einzugehen, Ioszulassen, denn dafür steht Jazz in den Augen des ,,Charlotte Illinger Quartetts": Spielfreude, Improvisation, Emotion.

 

Besetzung:

Charlotte Illinger - Gesang und Komposition

Jerry Lu - Piano

Caris Hermes - Kontrabass

Niklas Walter - Schlagzeug

 

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf bei der Kulturinformation im Rathaus Lippstadt und an der Abendkasse..

 

Unsere Veranstaltungen werden

gefördert durch die Stadt Lippstadt

Maikonzert 19.5.2017 - Offshore Quintett

Am Freitag, den 19.05.2017 spielt das Offshore Quintett ab 20.30 Uhr in der Musikgaststätte Werkstatt.

 

Aufbruch in neue Gewässer und Erkundung ferner Ozeane, das zeichnet die Musik des Offshore Quintetts aus. Ausschließlich eigene, persönliche Kompositionen sind der Heimathafen für eine Band, die voller Spielfreude geradewegs darauflos segelt, ohne sich von Wind und Wetter einschüchtern zu lassen. Die ungewöhnliche Besetzung mit Saxophon, Vibraphon und Klavier lässt jede Menge Platz für neue Texturen und komplizierte Spontan-Manöver, um die musikalischen Weltmeere unsicher zu machen. Hohen rhythmischen Seegang, wie auch lyrische Momente bei spiegelglatter Wasseroberfläche meistert die Crew gleichermaßen bravourös. Ein eingespieltes Team, das jeder stilistischen Witterung trotzt.

Die Band besteht seit 2009, die Musiker sind Absolventen der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Das Offshore Quintett spielte unter anderem beim Bayerischen Jazzweekend 2010, der Kölner Musiknacht 2010 und ist Preisträger des internationalen Nachwuchspreises „Startbahn Jazz 2010", des ”CONVENTO Jazzpreis 2011“ sowie Finalist und Solistenpreisträger (Dierk Peters) beim Europäischen Jazzpreis der Jazzwoche Burghausen 2011. Im Februar 2013 hat die Band ihr Debüt-Album ”Côte De Cologne“ in der ”JAZZTHING Next Generation“-Reihe bei Double Moon Records veröffentlicht.

 

Besetzung:

Christoph Möckel, Tenor-/ Sopransaxofon

Dierk Peters, Vibrafon

Constantin Krahmer, Klavier

Oliver Lutz, Kontrabass

Rafael Calman, Schlagzeug

 

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf bei der Kulturinformation im Rathaus Lippstadt.

Aprilkonzert am 27.04.2017 - Mylène Kroon & Maesters

Am Donnerstag, den 27. April 2017 spielt die Band "Mylène Kroon & Maesters" ab 20.30 Uhr in der Musikgaststätte Werkstatt das Konzert „Nachtmelodien aus den Niederlanden“. Ein Programm von eigenen Liedern auf niederländischen und englischen Texten, angereichert mit einigen Jazzstandards. Mylène Kroon besingt die Nacht mit ihrem melodiösen, intensiven Jazz, der sich manchmal in eine ungewöhnliche Richtung öffnet, nämlich die des klassischen Liedes.

 

Die Bandleaderin und Sängerin Mylène Kroon kommt ursprünglich aus den Niederlanden, lebt aber seit viereinhalb Jahren in Deutschland, und hat in Detmold an der Musikhochschule ihren Masterstudiengang im Fach Operngesang absolviert. Vor ungefähr anderthalb Jahr erst fing sie an, Texte und Musik zu schreiben, mittlerweile können sie und ihre Band mit ihrem Repertoire ein abendfüllendes Programm gestalten.

 

Die Band um die Sängerin und Songwriterin Mylène Kroon, bestehend aus Kevin Hemkemeier am Kontrabass, Michael Rettig am Klavier und Rene Pauls am Schlagzeug, fasziniert mit einem einzigartigen Klang. Es vermischen sich Stilrichtungen und Sprachen, eine von der klassischen Musik geschulte Stimme, ein niederländischer „Zungfall“, die der Musik Charakter und einen eigenen Zauber verleihen. Die englischen und niederländischen Texte befassen sich mit Herzensthemen der Sängerin Mylène, die auf ihre leichte und freie Art die Welt, die Liebe und das Leben hinterfragt und den Zuhörer spüren lässt, dass sie genau weiß, wovon sie singt. Jede Zeile geht unter die Haut.

 

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf bei der Kulturinformation im Rathaus Lippstadt.

Märzkonzert am 2.3.2017 - Woodhouse Jazzband, Musik und Kulturwerkstatt

 

Donnerstag, 02. März 2017, findet um 20:30 Uhr in der Musikgaststätte Werkstatt ein Konzert mit der Woodhouse Jazzband statt. Geboten wird Jazz vom Feinsten für ein breites Publikum.

 

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf bei der Kulturinformation im Rathaus Lippstadt.

 

WOODHOUSE entwickelte sich seit der Gründung vor 60 Jahren konsequent weiter. Mit Musikern, die ihr Instrument beherrschten und offene Ohren für Neues behielten. Profis ziehen Profis an. Mit WOODHOUSE standen schon viele internationale Gastsolisten auf der Bühne:

Till Brönner, Romy Camerun, Ellen Bliek, Lydia van Dam, Bill Ramsey, Paul Kuhn, Marie Daniels, Eugen Cicero, Helge Schneider, Matthias Schriefl und viele mehr.

Eine lange Reihe engagierter Musiker, die zusammen mit WOODHOUSE groovenden und swingenden Jazz auf hohem Niveau versprechen.

 

WOODHOUSE – ein guter Name für eine der bekanntesten und ältesten Jazzformationen aus NRW. Ihr Kennzeichen ist der Stilpluralismus. Denn wer rastet, der rostet – auch im Jazz. Die Band fand ihren eigenen Stil mit einer Synthese zwischen Traditional und moderneren Formen des Jazz. Entsprechend umfangreich und flexibel ist das Repertoire des Ensembles:

Traditional, Modern Swing, Mainstream, Blues, Samba, Bossa-Nova, Pop/Jazzrock.

Mit einem Wort: Jazz vom Feinsten für ein breites Publikum. It‘s groovy!

 

Besetzung: 

Hinderik Leeuwe, tp/flh

Waldemar Kowalski, cl/sax.

Horst Janßen, tb

Georg „Schröder“ Derks, p

Nico Gastreich, b

Rolf Drese, dr/arr. 

Gastsängerin:  Gaby Goldberg

9.2.2017 Februarkonzert - Bass-Saxophon-Quartett DEEP SCHROTT

Mit einem ganz besonderen Konzert starten wir in das Jahr 2017. Gemeinsam mit der Conrad Hansen Musikschule der Stadt Lippstadt präsentieren wir in der Jakobikirche „Blasmusik der etwas anderen Art“ mit DEEP SCHROTT.

 

 

DEEP SCHROTT

Bass-Saxophon-Quartett

 

Besetzung:

Wollie Kaiser

Andreas Kaling

Jan Klare

Dirk Raulf

 

 

Der gebürtige Lippstädter Dirk Raulf ist seit 2004 als künstlerischer Leiter für die Lichtpromenade Lippstadt verantwortlich. Im Hauptberuf Musiker, hat er 2008 DEEP SCHROTT gegründet, das nach wie vor einzige Bass-Saxophon-Quartett des Universums. Nach dem ersten und bisher letzten Auftritt in Lippstadt 2012 gastierte das 4köpfige Tiefton-Ungetüm unter anderem beim Jazzfest Berlin, beim Deutschen Jazzfestival Frankfurt, beim legendären TFF-Folk-Festival in Rudolstadt und war auf Afrikatournee für das Goethe-Institut.

 

Das „unglaubliche Kollektivunikat“ (amusio.com) wird in der Jakobikirche das vierte Album „The Dark Side of Deep Schrott Vol.2“ präsentieren, u. a. mit Stücken von Pink Floyd, Franz Schubert, Nirvana, Albert Ayler sowie eigenen Kompositionen.

 

Vergessen Sie alles, was Sie bisher über Blasmusik gehört haben. Here‘s the Real Heavy Metal!

Das Konzert wird unterstützt von der Stadt Lippstadt

Presseankündigung "Der Patriot" am 03.2.2017

LIPPSTADT - Selbst wenn Franz Schubert einen CD-Player besessen hätte, ist es mehr als unwahrscheinlich, dass er sich zur Entspannung ab und zu mal eine zünftige Black-Sabbath-Scheibe reingezogen hätte. Den Madman und Black-Sab-Fronter Ozzy Osbourne kann man sich anderseits nur schwerlich dabei vorstellen, wie er fröhlich die „Winterreise“ vor sich hinpfeift. Dass diese scheinbar unvereinbaren Welten doch ganz wunderbar zusammenpassen, wollen Deep Schrott am Donnerstag, 9. Februar, in der Lippstädter Jakobikirche beweisen.

Damit die ungewöhnliche Zusammstellung funktioniert, verpassen die vier Musiker den Stücken natürlich ein komplett neues Soundgewand, das die Gruppe augenzwinkernd als „the Real Heavy Metal“ bezeichnet. Deep Schrott sei immer noch „das einzige Basssaxophon-Quartett der Welt“, sagt Ensemblegründer Dirk Raulf nicht ohne Stolz. Der in Köln lebende Musiker und Komponist ist in seiner Heimatstadt Lippstadt vor allem als Kurator der Lichtpromenade bekannt. Mit Deep Schrott war er allerdings schon 2012 auf der Studiobühne zu hören, 2014 folgte ein Solokonzert in der Stadtbücherei.

In der Jakobikirche stellen Dirk Raulf, Jan Klare, Wollie Kaiser und Andreas Kaling ihr viertes Album „The Dark Side of Deep Schrott Vol. 2“ vor, das gerade in der Kategorie „Grenzgänger“ für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert ist. „Wie der Titel schon sagt, beschäftigen wir uns mit der dunkleren Seite der Musik“, sagt Dirk Raulf. „Das muss aber gar nichts Fürchterliches heißen. Es bedeutet eigentlich, dass von Black Sabbath bis Schubert alles Mögliche vorkommt, was man im weitesten Sinne unter dieser dunkleren oder melancholischen Seite subsummieren könnte.“ So vereint das Album zum Beispiel Schuberts „Winterreise“ mit AC/DCs „Thunderstruck“, Stücke von Pink Floyd und Tool mit jazzigen Klängen von Albert Ayler und Musik von Hanns Eisler. Dazu kommen einige Eigenkompositionen.

Schon für das Vorgängeralbum „The Dark Side of Deep Schrott Vol. 1“ hat das Quartett die drei Black-Sabbath-Songs „Black Sabbath“, „Iron Man“ und „Paranoid“ eingespielt, die ebenfalls in der Jakobikirche zu hören sind. „Das wird also ein relativ buntes Programm“, sagt Dirk Raulf, der zugleich betont, dass der Unterhaltungsfaktor trotz der recht „abstrakten“ Besetzung durchaus hoch sei, „weil man natürlich das Original in gewisser Weise immer mithört und Spaß daran hat, was wir daraus gemacht haben“.

Und bei der „dunklen Seite“ bleibt es laut Raulf an diesem Abend nicht. „Zusätzlich wird es in Lippstadt eine Art Uraufführung geben, weil wir gerade an einem Programm speziell für Kirchen arbeiten — aufgrund der besonderen akustischen Gegebenheiten von sakralen Räumen. Dieses Programm heißt ‚Room‘ und wird an diesem Abend zum ersten Mal in Auszügen zu hören sein.“

Das Konzert beginnt um 20 Uhr, Karten gibt es im Vorverkauf in der Kulturinformation im Rathaus, Telefon: (0 29 41) 5 85 11.

Quelle: ZV Der Patriot GmbH - bal