Frisch eingeflogen aus Frankreich, möchte man sagen, haben sie für die Freunde des Lippstädter Jazzclubs am Donnerstagabend im Stadttheater das „savoir-vivre“ mitgebracht.
Frisch eingeflogen aus Frankreich, möchte man sagen, haben sie für die Freunde des Lippstädter Jazzclubs am Donnerstagabend im Stadttheater das „savoir-vivre“ mitgebracht.
Das neue Programm der Band ist inspiriert durch den größten Autor aller Zeiten: Shakespeare. Auf leichte und freie Art kombinieren sie die unsterbliche Fragen des Meisters mit den Herausforderungen der Gegenwart.
So war es wieder einmal eine gelungene Symbiose von „Newcomern“ und alten Hasen“ – sehr schön anzuhören.
Dass der diesjährige „Featured Artist“ des „Jazzporträts“ im Rahmen des Festivals „Take Five – Jazz am Hellweg“ am Donnerstag in der Jakobikirche zu Gast war, ist Initiator Uli Bär zu verdanken.
Und überhaupt entzieht sich der beschwingte, den Hörer schnell mitreißende Sound des Quartetts jeder vorschnellen stilistischen Einordnung.
Die alten Hasen des Bühnen-Jazz bescherten ein hochkarätiges Konzert voller Empathie.
Ansgar Specht & Smart Groove spielen Musik zum Zuhören. Und das kommt bei den Besuchern sehr gut an.
Dabei entwickeln die Stücke der Formation Fré eine Eigendynamik. Sie sind kurzweilig und wirken trotz ihrer überwiegend melancholischen Grundstimmung lebendig frisch.
Im Gepäck haben sie ausschließlich Eigenkompositionen von Louisa Kimmel, aus denen sie einen Gute-Laune-Cocktail aus Bossa, Balladen und Swing-Titeln mixen.
Einmal mehr liefern die Aktiven der heimischen Musikschule einen Querschnitt ihres Könnens, zeigen die mit allen Altersklassen besetzten Ensembles, was sie gelernt haben und was ihnen Spaß macht.