Das Quartett katapultierte sich derart in die Herzen des Publikums, dass mitunter echte Stadion-Stimmung auf der ausverkauften Lippstädter Studiobühne herrschte.
Das Quartett katapultierte sich derart in die Herzen des Publikums, dass mitunter echte Stadion-Stimmung auf der ausverkauften Lippstädter Studiobühne herrschte.
Scheinbar mühelos und gleichzeitig mit beeindruckendem Können, das jeder Einzelne später auch in einigen Soli an seinem Instrument demonstriert, lassen die vier das Publikum schon nach wenigen Minuten nicht mehr stillsitzen.
Und überhaupt entzieht sich der beschwingte, den Hörer schnell mitreißende Sound des Quartetts jeder vorschnellen stilistischen Einordnung.
Stephanie Neigel und Band legen einen bezaubernden Abend hin mit selbst geschriebenen Stücken, die sie mal in englischer, mal in deutscher Sprache singt und die – fernab von Plattitüden – eine menschliche Botschaft in sich tragen.
Am Freitagabend feiert das Ensemble in der Jakobikirche einen echten, runden Geburtstag mit dem Lippstädter Publikum.
So ein Basssaxophon ist schon rein optisch eine beeindruckende Sache. Wird es gespielt, ist das nicht nur ein Hörerlebnis, sondern eine körperliche Erfahrung
Nicht zuletzt mit der brandaktuellen CD „Calling Europe!“ hat sich das deutsch-niederländische Quartett die Grenzüberschreitung geradezu programmatisch auf die Fahnen geschrieben – und zwar geographisch ebenso wie musikalisch.
Die Nichte von Jule Neigel ist Singer-Songwriterin und Jazz-Koryphäe zugleich. Ihre Musik ist facettenreich, transportiert Gefühl und Lebensfreude, malt Momente.
Die Musiker haben sich gefunden, sie brennen für die gleiche Sache. Das hört und sieht man an der gemeinsamen Spielfreude.
Ein Ensemble, das keinen Mainstream abliefert, sondern neue Wege geht und einfach Laune macht.